Forellenzucht in Sachsen

Frische und Qualität aus 
heimischen Gewässern.

 

Forellen gehören zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) und sind an kühle, sauerstoffreiche Lebensräume angepasst. Die Bachforelle ist standorttreu und bevorzugt kiesige Böden. Die Regenbogenforelle ist aufgrund ihrer schnellen Aufzucht und Anpassungsfähigkeit das Hauptaugenmerk der Fischwirtschaft. Bis zur Schlachtreife benötigen Forellen in der Zucht etwa 12 bis 18 Monate. Als Raubfische benötigen sie proteinreiches Futter. Die Wasserqualität ist der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Zucht, denn Forellen bevorzugen sauerstoffreiches, sauberes und idealerweise fließendes Wasser mit kiesigem oder steinigem Untergrund. Die optimale Temperatur sollte dabei zwischen 8 bis 18 °C liegen.

Bei uns in Sachsen werden Forellen meist in Durchflussanlagen, wie zum Beispiel Zuchtbecken oder Fließkanäle gehalten. 

 

 

 

 

 

 

101 Tonnen

produzierte Erzeugungsmenge von Regenbogenforellen (2024)

43 Betriebe

waren 2024 an der Produktion von Regenbogenforellen beteiligt

4,3 Millionen Euro

Gesamtbudget für die Teichwirtschaft(2025)

Geschichte der Forellenzucht

Die Forellenzucht in Sachsen hat eine spannende Geschichte, die eng mit der Industrialisierung verbunden ist. Während Karpfen hier schon seit Jahrhunderten gezüchtet werden, begann die gezielte Forellenzucht erst im 19. Jahrhundert.


Ab 1877 wurde in Sachsen erstmals versucht, Forellen künstlich zu erbrüten. Eine wichtige Rolle spielte dabei eine Anlage in Cossmannsdorf bei Tharandt. Schon bald gab es erste Zuchten, die sogar den königlichen Hof mit frischen Forellen belieferten.
Mit dem Aufschwung von Bergbau und Industrie wurden viele Flüsse stark verschmutzt. Forellen verschwanden aus manchen Gewässern fast komplett. Deshalb begann man verstärkt, Fische künstlich aufzuziehen und wieder auszusetzen, um die Bestände zu sichern.

In der DDR wurden Forellen teilweise in alten Tagebauen gezüchtet. In einfachen, oft improvisierten Becken mit klarem Grundwasser. Ziel war vor allem, genug Fisch für die Versorgung der Bevölkerung zu produzieren.
Nach 1990 entstanden viele kleinere, oft familiengeführte Betriebe. Forellen sind inzwischen neben Karpfen einer der wichtigsten Speisefische in Sachsen.

Bei unseren Teichwirtschaften können Sie fangfrische Forellen und leckere Räucherprodukte erwerben:

Forellen- u. Lachszucht Ermisch

Forellenzucht am Lachsbach GbR

Teichwirtschaft Moritzburg

Teichwirtschaft Schönfeld

Teichwirtschaft Weißig

Erzgebirgs-Fisch

Teichwirtschaft Zschorna

Heinrich´s Fischzucht

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